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GdG-KMSfB-Weller: Gestaffelter Gehaltsabschluss für ORF tragbarer Kompromiss

Erhöhungen um 2,94%, für 85% der Belegschaft Valorisierung um 3,1%

"Der gestaffelte Gehaltsabschluss ist ein Novum für den ORF. Unter den aktuellen Gegebenheiten ist er für die Belegschaftsvertretung ein tragbarer Kompromiss", erklärte der Stellvertretende Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Peter Weller, zu den erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen über die Erhöhung der Löhne und Gehälter für 2012 nach der Genehmigung durch den ORF-Stiftungsrat.

Dem Abschluss waren zähe Verhandlungen zwischen ORF-Zentralbetriebsrat/GdG KMSfB und Geschäftsführung vorangegangen. Heftig umstritten war dabei die Abgeltung der Inflationsrate 2011 (in Höhe von 3,1%) für alle Beschäftigten. Das Ergebnis sieht nun für den KV’96 und den KV‘03 eine Valorisierung der Gehälter von 85 Prozenz der Belegschaft in Höhe von 3,1% vor. Die Abschlüsse für die höheren Verwendungsgruppen sind um jeweils 0,25% reduziert. Die Mindesthonorare werden ebenfalls um 3,1% angehoben. Der PAG-Faktor wurde ausgesetzt. Die FBV-Gehälter werden um 0,6% plus fortlaufenden Einmalzahlungen analog dem KV-Abschluss erhöht.

"Die Gehaltsverhandlungen machten einmal mehr deutlich, wie sehr die Geschäftsführung unter dem Knebelungs-Paragraphen 31 des ORF-Gesetzes steht, der eine strukturelle Personalreduktion und eine Senkung der Pro-Kopf Kosten - gekoppelt an die Refundierung der Gebührenbefreiung - vorschreibt. Damit der ORF seinen gesetzlichen Programmauftrag in optimaler Qualität erfüllen kann, bedarf es dringend einer Gesetzes-Reparatur", bekräftigte Weller erneut seine wiederholt geäußerte Forderung nach einer ausreichenden Finanzierungsgrundlage des öffentlich rechtlichen Rundfunks.


Kollektivvertragsverhandlungen - Fachverband der Film- u. Musikindustrie abgeschlossen
 
In der zweiten R unde der Kollektivvertragsverhandlungen für 2012 konnten die GdG-KMSfB und der Fachverband der Film- u. Musikindustrie am Donnerstag, den 15.12.2011, eine Einigung erzielen.
 
Dementsprechend wurde linear eine Erhöhung von 3,6 %  - gerechnet auf Basis der Mindestgagen für die Wochenarbeitszeit 40 Stunden Normalarbeitszeit  - vereinbart. 
 
Darüber hinaus wurde das neue Berufsbild FilmgeschäftsführerIn geschaffen und die bereits mit August 2011 veröffentlichen neuen Berufsbilder:  TV ProducerIn, PostproduktionskoordinatorIn, Digital Image Technican (DIT) entsprechend in den Gesamtkollektivvertrag integriert. Eine Änderung wurde im Bereich der Inlandsdienstreisen vereinbart.

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