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Fair teilen, Schere zwischen arm und reich schließen!

90,08 Prozent: GdG-KMSfB-Frauen wählen ihre Vorsitzende mit klarer Mehrheit wieder

"Wir müssen die Schere zwischen arm und reich schließen. Dazu brauchen wir ein ganzes Maßnahmenpaket, unter anderem eine Vermögenssteuer, eine Finanztransaktionssteuer, die Beseitigung von Privilegien für Unternehmen und Stiftungen", erklärte heute, Dienstag, die Vorsitzende der Frauen in der GdG-KMSfB in ihrer Dankesrede an die Delegierten der 1. Wiener Frauenkonferenz im Vienna Austria Center. Sie wurde mit 90,08 Prozent der Stimmen wieder gewählt.

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"Fair teilen wäre nicht nur bei den Einkommen das Gebot der Stunde sondern auch bei den Belastungen, die mit ein Grund dafür sind, dass Frauen weniger verdienen", setzte Hörmann einen weiteren Schwerpunkt für die kommenden Jahre. Die Kindererziehungszeiten machen es den Frauen nicht gerade leichter, zu einer eigenständigen Altersversorgung zu gelangen, von der sie auch leben können. Die GdG-KMSfB-Frauen fordern einen Mindestlohn, die Gleichstellung von Männern und Frauen, gleiche Arbeitsbewertung sowie die Förderung von Aus- und Weiterbildung.

Eine klare Absage erteilte Hörmann allen Versuchen Jung und Alt gegeneinander auszuspielen: "Vorurteile gibt es von beiden Seiten, fast alle gehören einmal zu den Gebern und einmal zu den Nehmern. Notwendig sind Reformen im Pensionssystem und Konzepte in der Bildung."

Rechnung tragen die GdG-KMSfB-Frauen auch der Tatsache, dass die Bevölkerungsgruppe mit niedrigem Einkommen einen mehr als viermal schlechteren Gesundheitszustand auf als jene mit hohem Einkommen aufweist. Hörmann: "Gesundheit ist ein Grundrecht für alle. Sozialer Ausgleich ist die beste Medizin." Die Finanzierung der Krankenversicherung müsse sichergestellt werden. Nicht in Frage komme in diesem Zusammenhang die Einführung von Selbstbehalten: "Wir machen uns stark für die Sozialmilliarde und Investitionen in Bereich Pflege/Betreuung", stellte Hörmann klar.

Investitionen und Maßnahmen forderte Hörmann außerdem zur Schaffung von Arbeitsplätzen, der Absicherung des Sozialstaates, der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und der Einführung eines Vaterschutzmonats.

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