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Landesgruppe Tirol
Bei meiner Arbeit als Landesobmann sind mir zwei wesentliche Problembereiche in der Gemeindearbeit aufgefallen: Kindergärten und Altenheime.
Hier sind viele Fehler in der Auslegung des Dienstrechtes erkennbar, weiters ist der Kostendruck wegen der Landesvorgaben stark spürbar. Dort müssen wir ansetzen und Nachforderungen einbringen.
Leider zählt nur das finanzielle Plus unter dem Strich, Herz und Einsatz kommen zu kurz bzw. werden nicht mitgezählt.
Allgemein herrscht die Meinung, dass sich Gewerkschaften überholt haben, der Sozialstaat ist ausgebaut und bietet ja Hilfe. Diese Meinung ist falsch. Das soziale Netz ist sehr, sehr grobmaschig, kleinste Ereignisse können aus der Bahn werfen. Die Politik in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft räumt nicht freiwillig eine 40-Stunden-Woche oder 5 Wochen Urlaub oder 24 Monate Karenz und 30 Monate Kinderbetreuungsgeld ein. Wie schnell so genannte soziale Errungenschaften abgeschafft sein können, hat die letzte Pensionsreform bewiesen. Nur durch gewerkschaftlichen Druck konnten doch noch verschiedene Nachbesserungen erreicht werden.
Die Liste ist lange und könnte noch weiter fortgesetzt werden.
Als wichtige Zielrichtung für unsere Arbeit bei den Gemeinden in Tirol habe ich mir vorgenommen, die Politik verstärkt auf die wichtige Arbeit der Kindergartenpädagoginnen aufmerksam zu machen und sie als erste Bildungs- und Erziehungsstätte der kommenden Generation ins Bewusstsein zu rufen.
Und auf das Recht der alten Gemeindebürginnen und -bürger, die nach ihrer geleisteten Aufbauarbeit für die heutige Generation in ein Alten- oder Pflegeheim gehen müssen oder können, auf eine menschenwürdige Behandlung nach menschlichen Messkriterien und bedarfsgerechter menschlichen Zuwendung.
In den Gemeinden hat natürlich auch das Sparen Hochsaison, für die Bediensteten fordern wir die ihnen zustehende gerechte Entlohnung.
Mit eurer Hilfe, liebe Kolleginnen und Kollegen, und der Unterstützung durch unsere große Mitgliederzahl kann es uns gelingen, unsere Bestrebungen nach einer gerechten und besseren Anerkennung unserer Leistung durch den Arbeitgeber Gemeinde und die Gesetzgeber Land und Bund zu erreichen.
Wenn Sie Wünsche, Anregungen und Probleme haben, treten Sie mit uns in Kontakt, denn wir arbeiten für SIE!
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