Schwerpunkte der Arbeit der Kulturgewerkschaft
Beim Gewerkschaftstag Ende 2008 hat die Kulturgewerkschaft ihre Schwerpunkte (gewerkschaftspolitische Ziele) für die kommenden Jahre fixiert. Dazu zählen vor allem:
-
Ein eigenes Ministerium für Kultur, Kunst, Medien und Sport ist für die "Kulturnation Österreich" erforderlich, nicht untergeordnet im Kanzleramt und zudem mit eigenem Budget.
-
Spürbare Aufstockung der Kulturbudgets von Bund und Ländern, als Minimum nachträgliche Valorisierungen für jene Jahre, in denen die Budgets unverändert blieben.
-
Dem Künstlersozialversicherungsfondsgesetz (K-SVFG) muss eine Künstler-Arbeitslosenversicherung folgen; dabei müssen die sozialen Errungenschaften des Schauspielergesetzes erhalten bleiben.
-
Die 2007 von ÖGB und Wirtschaftskammer getroffene Grundsatzvereinbarung zum 1.000 Euro-Mindestlohn muss auch für KünstlerInnen zur Anwendung kommen.
-
Bundestheater-Budgets nicht "deckeln", sondern regelmäßig valorisieren, damit wachsende Ausgaben nicht zu Lasten der Einkommen der Beschäftigten gehen.
-
Anhebung des Anteils heimischer Musik in den ORF-Radios auf den EU-Durchschnitt, andernfalls gesetzlich vorgeschriebene Quote.
-
Erhaltung und Ausbau des öffentlich rechtlichen Rundfunks (ORF) sowie des Radiosymphonieorchesters im ORF (RSO).
-
Kollektivvertragliche Regelungen für Privat-Radios und Privat-TV sowie auch für die so genannten neuen Medien (Web-Designer, Content-Management, etc.).
-
Umwandlung der Presseförderung in eine "Medienförderung", die auch die so genannten neuen Medien mit einbezieht. Zugleich Qualitätskriterien und die Einrichtung von Lehrredaktionen als Voraussetzung für die Erlangung einer Förderung
-
Der Presserat soll zu einem für alle Medien zuständigen "Medienrat" ausgebaut und mit öffentlichen Mitteln dotiert werden
-
Gesetzliche Regelungen gegen die Umgehung des Zeitungs- und Zeitschriften-KV durch "Outsourcing" (Tochtergesellschaften, Zweigunternehmen).
-
Sicherung des Urheberrechts und Abgeltung von Leistungsnutzung auf internationaler Ebene (Schutz geistigen Eigentums).
-
Schaffung eines Berufssportgesetzes zur Rechtssicherheit für alle Berufssportler.
-
ArtistInnen müssen (steuerrechtlich) als KünstlerInnen eingestuft werden und nicht wie derzeit als "Gewerbetreibende".
-
Förderung und Ausbau der Infrastruktur für MusikerInnen-Nachwuchs.
-
Steuerliche Anreize für zusätzliches privates Kunstsponsoring, um für Kunst und Kultur finanzielle Quellen zu erschließen.
-
ZahntechnikerInnen sollen ihre Arbeiten direkt an den Patienten liefern dürfen.
-
Eigenes Musiktherapiegesetz für die selbstständigen MusiktherapeutInnen, um sie aus dem Graubereich der Medizin herauszuholen.
-
Änderung des seit 2008 in Wien geltenden Plakatierungsverbots samt Gewista-Monopol.
1:
Schwerpunkte
2:
Aktiv
3:
Die GdG
4:
Ziele
5:
Arbeitswelt
6:
International
7:
Bundesländer
8:
Burgenland
9:
Kärnten
10:
Niederösterreich
11:
Oberösterreich
12:
Salzburg
13:
Steiermark
14:
Tirol
15:
Vorarlberg
16:
Wien
17:
Medien
18:
Leer
19:
Leer
20:
GdG-KMSfB Home
21:
Wer wir sind
22:
Was wir machen
23:
Unsere Standpunkte
24:
zur GdG
25:
zur KMSfB
26:
27:
Was wir machen
28:
Wer wir sind
29:
Recht
30:
Bildung
31:
Kultur
32:
Urlaub+Freizeit
33:
Versicherung
34:
Exklusiv-Vorteile
35:
Downloads
36:
Community
37:
Vorsorge
38:
GdG-KMSfB Home
39:
GdG-KMSfB
40:
Service
41:
Gesundheit
42:
International
43:
Downloads
44:
Navigationspunkt 6